Hauptübung 2006

Unsere Hauptübung 2006

Nicht nur Feuer beschert viel Arbeit

Feuerwehr Berneck-Au-Heerbrugg übte an vier Schadenplätzen gleichzeitig

Feuer löschen: Das ist nur eine von vielen Aufgaben der Feuerwehr Berneck-Au-Heerbrugg. Gestern hat sie abgedichtet, Rauch beseitigt, gerettet, Öl aufgefangen.

Starke Rauchentwicklung macht die Sicht auf den Unfallplatz fast unmöglich. Ein Traktor mit Kunstdünger hat im Hof unmittelbar neben  einem Tierstall Feuer gefangen - ein Landwirt liegt verletzt am Boden. Kurze Zeit später kümmern sich bereits zwei Feuerwehrleute um den verletzten Mann. Schnell hatten sie die gefährliche Situation überblickt und die Unfallstelle gesichert.

Lodernde Flammen, hochschiessendes Wasser: Das macht eine Übung zwar spektakulär, trübt aber den Blick auf die  Realität: Die Feuerwehr hat sehr viel mehr zu leisten, als Brände zu löschen. Die Statistik dieses Jahres zeigt das klar:  Bei insgesamt 86 Einsätzen hat es «nur» sechsmal gebrannt. Öfter als Feuer haben beispielsweise Wasser,  ausgelaufenes Öl oder Wespen und Hornissen ein Eingreifen von Feuerwehrleuten erfordert.

Teils neue Geräte

Gestern Abend erlebten die geladenen Gäste, Behördenmitglieder, Vertreter benachbarter Feuerwehren und ehemalige Kommandanten, wie die Feuerwehr Berneck-Au-Heerbrugg mit ihren teils neuen Geräten ans Werk geht. Im Zentrum von Heerbrugg, rund ums Gebäude «Restaurant Bahnhof», wurde an vier Posten geübt. Die Mittel zielgerichtet einzusetzen, war verlangt. Die Übung wurde von Mario Zürn geleitet, der Einsatz von
Christian Zellweger, Zug-Chef aus Au-Heerbrugg. Anforderungsreich war, dass vier Schadenplätze zu betreuen waren.

Hubretter war keiner da

Bei einem Brandeinsatz mit neuem Hochleistungslüfter ging es darum, aus tiefer liegenden Gebäudeteilen den Rauch  zu entfernen. Andernorts ging es darum, Öl aufzufangen, Leitungen abzudichten, einen Kanal abzudecken. Oder  die Feuerwehrleute hatten sich im Retten aus verschiedenen Höhen ohne Hubretter, aber mit der Anhängerleiter zu  bewähren. (Der Hubretter, so die Annahme, wurde anderswo gebraucht.)

Drei Instruktoren

Nach der reibungslos verlaufenen Übung wurden im Rahmen des gesellschaftlichen Teils Fredi Heule nach 15 Jahren und Andreas Keller nach drei Jahren von Kommandant Christian Siegrist aus der Feuerwehr verabschiedet. Zudem gratulierte Siegrist den jungen Offizieren Markus Köppel, Au, Markus Forrer und Thomas Krüsi, beide Berneck, zur  Aufnahme und Wahl als kantonale und schweizerische Feuerwehrinstruktoren.

Dieser Bericht erschien im Rheintaler von Gert Bruderer

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