Hauptübung 2013

Hauptübung der Feuerwehr Berneck-Au-Heerbrugg vom 08.11.2013

Schnittstellen bewusst gemacht

Die gemeinsame Hauptübung der Feuerwehr Berneck-Au-Heerbrugg mit der Betriebsfeuerwehr SFS zeigte auf, wie die beiden Wehren im Notfall zusammenarbeiten. Rund ein halbes Hundert Gäste verfolgten die interessante Demonstration gestern Abend.

Etwa 100 Angehörige der Feuerwehren von Berneck-Au-Heerbrugg und der Betriebsfeuerwehr SFS gestalteten gestern Abend auf dem SFS-Firmengelände eine eindrückliche Übung, zu der mehr als 50 Gäste aus Politik, so die Gemeinderäte der beiden beteiligten Gemeinden, und den benachbarten Feuerwehren aus dem Rheintal, dem Appenzeller Vorderland und Vorarlberg geladen waren.

Ziel der Hauptübung war es auch, den Gästen Einblick in die Mittel, die Möglichkeiten und die Zusammenarbeit der beiden Organisationen zu geben

Vier realistische Situationen

Enzo Termine, Ausbildungsverantwortlicher der beiden beteiligten Feuerwehren, Urs Hug, Kommandant der Feuerwehr Berneck-Au-Heerbrugg, und Heinz Rodighiero, Kommandant der Betriebsfeuerwehr, hatten für die Demonstration drei realistische Schadenplätze aufgebaut: Geübt wurde die Bekämpfung eines Chemiebrandes, die Rettung eines unter einem Container eingeklemmten Mitarbeiters sowie der Einsatz bei einer Überschwemmung des Areals nach einem Dammbruch am Kanal.

Als vierter Posten wurde die Arbeit in der Kommandozentrale der Betriebsfeuerwehr und im Sanitätszelt gezeigt.

Unterschiedliche Aufgaben

Gezeigt wurde den interessierten Gästen vor allem die unterschiedlichen Aufgaben, die den beiden Wehren zukommt und deren Schnittstellen.

Die Betriebsfeuerwehr ist bei einem Einsatz auf dem Firmengelände als Erste am Einsatzort. Sie kann mit ihren Mitteln oft die Lage in einem frühen Stadium unter Kontrolle bekommen. Die Betriebsfeuerwehr kann sich vor Ort schnell einen Überblick über die Schadenlage verschaffen und die unterstützende Feuerwehr sofort informieren.

Wenn ihre personellen und technischen Mittel nicht mehr ausreichen, kommt die Ortsfeuerwehr zum Einsatz, die rund viermal so viele Angehörige aufbieten und grössere und schwerere Mittel einsetzen kann.

Wissensvorsprung

Wenn die Ortsfeuerwehr mehr personelles und technisches Gewicht hat, so hat die Betriebsfeuerwehr einen wichtigen Wissensvorsprung. Ihre Angehörigen sind Fachleute, wissen, wo im Betrieb welche Gefahren bestehen, was eingelagert ist und wie mit diesen Chemikalien umgegangen werden muss.

Zusammen stark sein

So hat jede Wehr ihre Qualitäten in der Bewältigung eines Ereignisses. Gestern Abend gelang es den Verantwortlichen, die grosse Bedeutung der reibungslosen Zusammenarbeit aufzuzeigen.

Bericht von Max Pflüger vom Rheintaler

Bilder von Max Pfluger und Ihre-Feuerwehr





























































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