Hauptübung vom 06.11.2015

Knackpunkt Feierabendverkehr

Bei der Hauptübung der Feuerwehr Berneck-Au-Heerbrugg stand gestern nebst der Brandbekämpfung beim Restaurant Sternen vor allem die Arbeit der Verkehrsgruppe im Mittelpunkt. Im Feierabendverkehr war sie gefordert.

HEERBRUGG. «Retten, löschen schützen» hiess es auch beim gestrigen Einsatz für die rund 90 an der Hauptübung teilnehmenden Feuerwehrleute von Kommandant Markus Köppel. Das leerstehende Gebäude des ehemaligen «Sternen» durfte als Übungsobjekt benutzt werden.

Unter der kundigen Einsatzleitung von Markus Hofstetter trafen die einzelnen Aufgebotselemente an der Auerstrasse 7 ein, allen voran die Verkehrsgruppe, die als erstes den Arbeitsplatz der Feuerwehr weiträumig absicherte. Dafür richtete sie einen Einbahnbetrieb ein. Knackpunkt war die Verkehrsregelung an der Central-Kreuzung. Doch bereits nach zwei Minuten hatten die Feuerwehrleute ihre Aufgabe im Griff. Dabei machte sich der neu angeschaffte Verkehrsbus erstmals bezahlt.

In Sicherheit gebracht

Gemäss Übungsannahme befanden sich beim Eintreffen der Rettungskräfte noch fünf Personen im Gebäude, in dem im zweiten Obergeschoss ein Brand ausgebrochen war. Zur Rettung aus dem Restaurant war ein Atemschutztrupp ins Gebäude eingedrungen.

Derweil wurden per Hubretter drei Personen aus dem Fenster geborgen. Eine weitere Person wurde mit der Handschiebeleiter von der Terrasse im hinteren Gebäudeteil gerettet. Die Geretteten wurden in die Obhut der Samariter gebracht, die bereits einen geschützten Versorgungsplatz eingerichtet hatten.

Bald unter Kontrolle

Gleichzeitig hatte das aus Berneck eingetroffene Einsatzelement von hinten einen Wasservorhang vorbereitet, um einen Übergriff auf die Nachbarliegenschaften zu verhindern. Dann konnte auch von der Auerstrasse her erfolgreich ein Löschangriff gestartet werden. Innert weniger Minuten hatte das Korps seine Arbeit unter Kontrolle. Nach der Übungsbesprechung von Patrick Aschwanden gab es verschiedentlich auch von den anwesenden Feuerwehrleuten im Kreis des interessierten Publikums aus der ganzen Region anerkennende Worte.

Lobende Worte gab es dann zudem beim gemütlichen Teil vom Feuerschutz-Präsidenten Christian Siegrist.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 140 Einsätze mit 1370 Einsatzstunden geleistet. Zudem wurden aber auch 69 Dienstleistungen für die Bevölkerung im 1030 ha umfassenden Einzugsgebiet erbracht.

Bericht von René Jann vom Rheintaler

 

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