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Das freut den Magen und bringt Stimmung,
 
 
ein gemütliches Essen daheim,
 
 
so wird es mit Sicherheit ein Erfolg.
 
 
 
Brandgefahr durch Rechaud
 
Was gibt es Schöneres als ein feines Fondue oder Raclette in der kalten Jahreszeit? Aus Unachtsamkeit oder fehlerhaftem Hantieren ereignen sich in der Schweiz jedoch regelmässig Unfälle und Brände mit Fondue-Rechauds. Da sich ihr Gesicht auf Höhe des Rechauds befindet, sind Kinder besonders gefährdet.
 
Immer wieder kommt es zu explosionsartigen Bränden. Weil die Flamme vermeintlich nicht mehr brennt, wird Brennsprit nachgefüllt. Das ist ein fataler Irrtum, denn Sprit hat einen tiefen Flammpunkt und entzündet sich in einem noch warmen Rechaud sofort wieder. Wesentlich sicherer ist Brennpaste. 
 
Damit die Fondue- und Raclettesaison uneingeschränkt Freude macht, sind folgende Empfehlungen zu beachten:
 
Anstelle von Brennsprit die wesentlich sicherere Brennpaste verwenden.

Beim ausgebrannten Alubecher nie Nachzündversuche unternehmen oder Brennpaste nachfüllen, sondern einen neuen Einweg Pastenbecher einsetzen.

 Wenn trotzdem flüssiger Brennsprit verwendet wird, dann das Rechaud nur in gut abgekühltem Zustand nachfüllen (ansonsten Explosionsgefahr) und nicht im Beisein von anderen Personen.
 
Die Brennspritflasche nie neben dem Rechaud aufstellen.

Das Rechaud immer auf eine feuerfeste, standsichere Unterlage stellen mit mindestens einem Meter Abstand zu brennbaren Gegenständen wie Vorhängen, Lampenschirme etc.

Das Rechaud darf nur unter Aufsicht betrieben werden
 
Sicherheits-Tipps für elektrische Tisch-Geräte  
 
Geräte und Kabel vor Gebrauch auf Defekte prüfen. Ältere Geräte rechtzeitig warten lassen oder ersetzen.

Sicherstellen, dass sich um oder im Racletteofen keine brennbaren Gegenstände befinden. 

Das eingeschaltete Geräte nur unter Aufsicht betreiben und nach Gebrauch sofort ausschalten. 

Wenn es trotz aller Vorsichtsmassnahmen zu einem Brand kommt:
 
Stichflammen nie ausblasen!

Versuchen, das Feuer mit geeigneten Gegenständen selbst zu löschen.

 
Wenn es trotz aller Vorsichtsmassnahmen zu einem Brand kommt, dann heisst es:
Alarmieren (Feuerwehr 118) – Retten – Löschen.
 
Quelle: Beratungsstelle für Brandverhütung (BfB)
 
Notrufnummern
Feuerwehr 118
Internationaler Notruf 112
Polizei 117
Sanität 144
Vergiftungsnotfälle 145
REGA 1414
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