Feuerwehrverein auf Kurs

Das Jahr 2015 des Feuerwehrvereins Berneck und der Feuerwehr Berneck-Au-Heerbrugg war geprägt vom Wechsel auf eine Vollzeitstelle beim Kommando sowie den Festwirtschaftseinsätzen.

Berneck. Vereinspräsident Christian Siegrist konnte eine stattliche Anzahl Vereinskameradinnen und -kameraden zur ordentlichen Hauptversammlung im Restaurant Brauerei begrüssen. Eröffnet wurde die Versammlung mit einem Begrüssungstrunk und einem vorzüglichen Nachtessen.

Einleitend informierte der Versammlungsleiter, dass sich der Entscheid der Feuerschutzkommission zur Schaffung einer Vollzeitstelle für den Kommandanten bewährt habe. Mit der Neuorganisation der Feuerwehr auf den 1. Januar 2015 haben sich auch verschiedene Änderungen und Neuerungen ergeben. Die neue Homepage des Feuerwehrvereins ist bei der Feuerwehr Berneck-Au-Heerbrugg aufgeschaltet.

Im ausführlichen Jahresbericht streifte der Versammlungsleiter nochmals die wichtigsten Ereignisse im vergangenen Vereinsjahr.

Kilbibeiz – ein Erfolg

Bereits am 1. Januar organisierte der Feuerwehrverein den Neujahrsapéro für die Angehörigen der Feuerwehr (AdF) und die Anstösser der Feuerwehrdepots.
Am Kilbisamstag locke das Sommerwetter eine grosse Besucherschar an. Die wegen Krankheit reduzierte Einsatzequipe stiess teilweise an ihre Kapazitätsgrenzen. Am Sonntag hätte dann die vollständige Kilbimannschaft noch mehr Besucher bedienen können. Die vielen anderen Anlässe in der Region waren etwas zu spüren. Das finanzielle Ergebnis war aber trotzdem sehr erfreulich.

Gemütlicher Vereinsausflug

Der Höhepunkt im Vereinsjahr war aber zweifelsohne der gemütliche Vereinsausflug ins schaffhauserische Blauburgunderland. Reiseleiter Fredi Frei hatte einen interessanten und abwechslungsreichen Ausflug mit Degustation, Rösslifahrt und Gemütlichkeit organisiert. Auch das Wetter spielte mit.

Jahrmarkt gut besucht

Bei herrlichem Herbstwetter war auch der Jahrmarktbeiz sehr gut besucht. Während des ganzen Tages konnten zahlreiche Gäste in der kleinen Festwirtschaft neben dem Rathaus bewirtet werden. Zum Abschluss des Jahres gehörte der traditionelle Klaushock.

148 Einsätze der Feuerwehr
Erstmals als Kommandant informierte Markus Köppel über die Tätigkeit der gemeinsamen Feuerwehr Berneck - Au - Heerbrugg. Die Feuerwehr wurde im vergangenen Jahr zu 148 Einsätzen verschiedenster Art aufgeboten. Dabei wurden total 1627 Einsatzstunden für die Öffentlichkeit geleistet. Erfreulicherweise waren keine grossen Schadenereignisse im eigenen Einsatzgebiet zu verzeichnen – Hilfe wurde aber bei regionalen Grossereignissen geleistet.

Die Beförderungen der Vereinsmitglieder Manuel Frei zum Korporal und Marco Schelling zum Leutnant wurden mit Applaus zur Kenntnis genommen. Es besteht mit 94 Angehörigen der Feuerwehr ein guter und solider Mannschaftsbestand.

Eine wesentliche Neuerung bei der Feuerwehr ist das Mess- und Informationssystem Littenbach. Es können jederzeit die Pegelstände der beiden Messstationen in der Schlossbrugg in Berneck und bei der Walzenhauserstrasse in Au abgerufen werden. Die registrierten Nutzer der Feuerwehr Berneck-Au-Heerbrugg erhalten bei kritischen Wassermengen per SMS und/oder Email automatisch eine Alarmierungsmeldung.

Traktanden in Minne erledigt

Die Rechnung schloss dank der Festwirtschaftsaktivitäten im Plus ab. Nebst drei Austritten konnten drei junge motivierte Mitglieder in den Verein aufgenommen werden. Der Vorstand mit Präsident Christian Siegrist, Vizepräsident Fredi Frei, Aktuar Markus Forrer, Festwirt Daniel Remund und Kassier René Schelling bleibt weiterhin im Einsatz, ebenso die beiden Revisoren Peter Indermaur und Leo Müller.

Filme kamen gut an

Vor und nach der Versammlung stiessen die von Peter Sonderegger erstellten Filme über den Sägibrand 1972 und die verschiedenen Hochwasserereignisse am Littenbach auf sehr grosses Interesse, konnten sich doch verschiedene Feuerwehrler selbst erkennen.

Der Verein bezweckt die Förderung des Feuerwehrwesens im Allgemeinen sowie das Pflegen der Kameradschaft. Er organisiert dazu gesellschaftliche Anlässe der Feuerwehr.

Notrufnummern
Feuerwehr 118
Internationaler Notruf 112
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Sanität 144
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